Ich wurde 1981 in Qastel Jendo bei Afrin in Nordsyrien geboren und kam 1996 als 16- jähriger jesidischer Kurde ohne meine Familie nach Deutschland.
Schon mit 17 Jahren begann ich, mich in Halle politisch und gesellschaftlich zu engagieren. 1998 zog die DVU mit 12 Prozent in den Landtag von Sachsen-Anhalt ein. Diese Entwicklung hat mich geprägt und motiviert, mich für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen. Mein Bildungsweg war nicht vorgezeichnet. Über das Berufsvorbereitungsjahr, eine Tischlerausbildung sowie den Haupt- und Realschulabschluss erarbeitete ich mir das Abitur und studierte anschließend Soziale Arbeit an der Hochschule Merseburg. Heute bin ich Diplom-Sozialpädagoge.
Halle ist seit 1996 meine Heimat. Hier habe ich in verschiedenen Stadtteilen gelebt.
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Viele Herausforderungen vor Ort werden nicht im Rathaus entschieden, sondern im Landtag in Magdeburg. Dort wird festgelegt, wie viel Geld für Bildung, soziale Infrastruktur, Wirtschaft, Klimaschutz oder gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Verfügung steht. Dort will ich anpacken!
Politische Mitbestimmung für alle, die hier leben. Demokratie wird stärker, wenn mehr Menschen mitentscheiden, auch durch ein kommunales Wahlrecht für dauerhaft hier lebende Menschen.
Gute Bildung, bezahlbares Wohnen und faire Löhne dürfen nicht von Herkunft oder Einkommen abhängen. Ich setze mich ein für einen starken Sozialstaat und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Das Handwerk hält uns am Laufen. Als Tischler weiß ich, wie wichtig gute Ausbildung, sichere Jobs und Wertschätzung sind. Wir brauchen bessere Bedingungen für Lehrlinge und Fachkräfte vor Ort.