Der Wahlkreis 36 Halle II ist das Stadtgebiet, in dem ich seit 1996 lebe. Gesundbrunnen und Kröllwitz, Trotha und Heide-Süd, die Südliche Innenstadt und die Saaleaue: acht Stadtteile mit sehr unterschiedlichen Gesichtern, aber gemeinsamen Herausforderungen. Viele davon wurzeln nicht im Rathaus vor Ort. Es ist nämlich der Landtag in Magdeburg mit Landesgesetzen, Landesprogrammen und Landeshaushalten, die entscheiden, ob Halle wirklich vorankommt.
Ich kandidiere, weil ich diese Verbindung kenne. Als Geschäftsführer von LAMSA e.V. arbeite ich seit Jahren an der Schnittstelle zwischen dem, was Menschen in Halle täglich erleben, und dem, was politisch entschieden wird. Ich weiß: Viele Probleme dieses Wahlkreises lassen sich nur lösen, wenn das Land endlich die richtigen Weichen stellt.
Warum BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN? Weil nur eine Politik, die sozialen Zusammenhalt, ökologische Verantwortung und demokratische Teilhabe zusammendenkt, langfristig Lösungen schafft. Halle II braucht eine klare Richtung und diese möchte ich im Landtag vertreten.
Problem: In Teilen der Südlichen Innenstadt und am Hauptbahnhof fühlen sich viele Menschen nicht sicher. Drogen, Gewalt und soziale Verwahrlosung sind sichtbar.
Mein Hebel im Landtag:
Problem: Die Saaleaue und angrenzende Stadtteile sind bei Hochwasser gefährdet. Der Schutz ist Aufgabe des Landes und wird seit Jahren unzureichend finanziert.
Mein Hebel im Landtag:
Problem: Halle baut um – aber Landesförderung für den öffentlichen Nahverkehr ist zu unzuverlässig und zu gering. Heide-Süd, Trotha und Gesundbrunnen sind schlecht angebunden.
Mein Hebel im Landtag:
Problem: Die geplante Nordtangente würde Trotha, das Industriegebiet Nord und umliegende Wohngebiete mit mehr LKW-Verkehr, Lärm und Feinstaub belasten.
Mein Hebel im Landtag:
Problem: Heide-Süd hat keine eigene Grundschule. In der gesamten Südlichen Innenstadt und in Trotha fehlen Kitaplätze und Lehrkräfte. Das sind keine kommunalen Versäumnisse allein – das Land trägt Verantwortung.
Mein Hebel im Landtag:
Problem: In Lutherplatz/Thüringer Bahnhof und der Südlichen Innenstadt steigen Mieten durch Sanierungen und Neubauprojekte. Wer nicht reich ist, wird verdrängt.
Mein Hebel im Landtag:
Problem: Zivilgesellschaftliche Strukturen, die Demokratie, Integration und Antirassismus stärken, arbeiten auf Projektbasis – ohne Planungssicherheit. Im Wahlkreis 36 sind diese Angebote besonders wichtig.
Mein Hebel im Landtag:
Problem: Viele Menschen im Wahlkreis – besonders in der Südlichen Innenstadt und in Trotha – können trotz Steuerzahlung und jahrelangem Leben hier nicht wählen. Das schwächt die Demokratie.
Mein Hebel im Landtag:
Problem: Hochwasser, Hitzesommer und Starkregen treffen die tiefer liegenden Stadtteile am stärksten. Klimaschutz ist hier keine abstrakte Frage, sondern Alltag.
Mein Hebel im Landtag:
Problem: Sachsen-Anhalt verliert Menschen. Auch Halle II leidet unter dem Fachkräftemangel – in Pflege, Bildung, Handwerk. Gleichzeitig werden Menschen mit ausländischen Abschlüssen bürokratisch ausgebremst.
Mein Hebel im Landtag:
Dieser Wahlkreis hat Menschen, die anpacken. Er hat Stadtteile, die Potenzial haben. Was ihm fehlt, ist eine Stimme im Landtag, die die Probleme vor Ort kennt und weiß, welche Hebel in Magdeburg gezogen werden müssen.
Am 6. September 2026 können Sie mir dieses Mandat geben.