Mamad Mohamad

Mamad Mohamad: Über mich

LEBENSLAUF

Ihr Kandidat für den Wahlkreis 36: Halle II

Mamad Mohamad kam 1996 als 16-jähriger jesidischer Kurde aus Syrien nach Deutschland. Ohne gesonderten Deutschunterricht arbeitete er sich vom Berufsvorbereitungsjahr über eine Tischlerausbildung bis zum Diplom-Sozialpädagogen hoch. Halle (Saale) wurde zu seiner Heimat. Seit fast drei Jahrzehnten engagiert er sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt, demokratische Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Als Mitgründer von LAMSA e.V. und langjähriger Geschäftsführer hat er maßgeblich dazu beigetragen, Migrant*innenorganisationen in Sachsen-Anhalt zu vernetzen und ihre Interessen sichtbar zu machen. Heute kandidiert er für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Landtag von Sachsen-Anhalt.

 

Politische Stationen

  • Seit April 2025 – Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kreisverband Halle (Saale)
  • 2025 – Gewählt zum Beisitzer im Landesvorstand der Grünen Sachsen-Anhalt (52. Landesparteitag, Magdeburg)
  • November 2025 – Nominierung als Direktkandidat im Wahlkreis 36: Halle II (Landtagswahl am 6. September 2026)
  • 2025 – Listenplatz 4 der Landesliste Sachsen-Anhalt (gewählt mit 81 % Zustimmung, Landesparteitag Wittenberg)

 

Beruflicher Werdegang

  • Seit 2015 – Geschäftsführer von LAMSA e.V. (Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt), Halle (Saale)
  • 2010–2015 – Projektleiter bei der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.
  • 2009–2010 – Geschäftsführer des Eine Welt Haus Halle e.V.
  • 2007–2008 – Projektleiter bei der Deutschen Angestellten-Akademie (DAA)

 

Bildung

  • Diplom-Sozialpädagoge (Hochschule Merseburg, Studiengang Soziale Arbeit)
  • Abitur – aufgebaut über Berufsvorbereitungsjahr, Hauptschulabschluss und Realschulabschluss
  • Sprachen: Deutsch, Arabisch, Kurdisch (Kurmandschi)

 

Ehrenamt & Mitgliedschaften

  • DaMOst e.V. (Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland) – Mitgründer und ehemaliger Vorstandsvorsitzender
  • BKMO (Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen) – Ehemaliger Vorstandsvorsitzender
  • ADVD (Antidiskriminierungsverband Deutschland) – Ehemaliger Vorstandsmitglied
  • Mitglied im Landesintegrationsbeirat Sachsen-Anhalt
  • Mitglied im Landesjugendhilfeausschuss Sachsen-Anhalt
  • Ehemaliger Vorstandsmitglied der Stiftung Bürger für Bürger
  • Mitglied der Medienanstalt Sachsen-Anhalt

 

Auszeichnungen

  • 2017 – Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt
  • 2016 – Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt
  • 2015 – Demografie-Preis Sachsen-Anhalt, Sonderpreis für Toleranz (für LAMSA e.V.)

 

Wofür ich stehe

  • Demokratische Teilhabe – Politische Mitbestimmung für alle, die hier leben, einschließlich kommunalem Wahlrecht
  • Fachkräfte & Einwanderung – Sachsen-Anhalt braucht jährlich 25.000–30.000 Zugewanderte; schnellere Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Arbeitserlaubnis ab Tag eins
  • Antirassismus – Ein Prozent des Landeshaushalts für Demokratieprojekte; konsequenter Einsatz gegen Rechtsextremismus
  • Bildungsteilhabe – Interkulturelle Öffnung von Kitas und Schulen; gleiche Chancen unabhängig von Herkunft

 

Persönlich

  • Geboren 1981 in Qastel Jendo bei Afrin, Nordsyrien
  • Jesidischer Kurde – in Syrien Teil einer doppelten Minderheit
  • 1996 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland
  • Seit 1996 in Halle (Saale) zu Hause
  • Verheiratet, drei Kinder
  • 2007 erstmals an einer Wahl in Deutschland teilgenommen – nach Einbürgerung